Harz

8-Tagesfahrt in den Harz

Unsere diesjährige 8-Tagesfahrt der Senorinnen und Senioren Telekom Eschborn fßhrte in den Harz. Die Reise wurde in Gedichtform zusammengefasst und von Uschi und Rosa am letzten Abend vorgetragen:

Rosa: Liebe Seniorinnen und Senioren!
Es ist wieder so weit, unsere Mehrtagesfahrt, diesmal in den Harz, geht leider zu Ende.
In alter Gewohnheit wollen wir uns bei den Ausrichtern der durchorganisierten Reise bedanken. Es steckt immer viel Herzblut und Zeit darin.
Vielen Dank an unseren Hauptmanager Hans-Albert mit seiner lieben Erika und seinem Assistenten Heinz-Jßrgen und seiner Elke, denn ohne Eure Frauen hätte es garantiert nicht so gut geklappt. Zweimal mussten die 4 in den Harz um alles unter Dach und Fach zu bringen.
Deshalb nochmals unser Dank von allen Mitreisenden an Euch.
Lasst Euch die Leckereien, die der Harz so bietet, gut schmecken – dann werdet Ihr auch immer an uns denken.

Uschi: Lieber Hans-Albert,
nach dieser kurzen Einführung muss ich gestehen, dass wir mit der Wetterarbeit nicht ganz so perfekt waren wie Du mit dieser Reise. Aber immerhin haben wir nun einen schönen, sauberen Bus – auch das muss man können.
7 wunderschĂśne Tage sind vergangen. Voller interessanter EindrĂźcke.
Und immer wenn wir etwas Neues gesehen haben, hieß es – Johann Wolfgang von Goethe war schon hier -. Und just, als wir auf dem Okerstausee schipperten, kam der Geist Goethes empor und küsste Rosa und mich. Und hier sind nun unsere spontanen Dichtungen.

Uschi: Am ersten Tag oh Schreck –
um 6.00 Uhr machten wir uns den Weg.
Zum GlĂźck, ein FrĂźhstĂźck deftig gut,
macht uns allen wieder Mut.
Nach Goslar ging‘s zur Kaiserpfalz und durch die Stadt,
die doch einiges zu bieten hat.
Im CafĂŠ Anders kehrten wir noch ein.
Bei dem Kuchen, sagte niemand nein.
In Braunlage, endlich am Ziel,
das Hotel Maritim war unser Domizil.

Rosa: Der zweite Tag fängt schon gut an,
ein reichlich FrĂźhstĂźck bringt Elan.
Spazieren gingen wir ab 10,
um etwas von der Stadt zu sehn.
Auf den Wurmberg zog es uns dann,
die Seilbahn brachte uns voran.
Der Liegestuhl zum Sonnen lud uns ein,
jedoch der Himmel sagte „nein“.
Bei Suppe, Bier und Wurst
löschten wir den größten Durst.
Die „Sportlichen“ stiegen auf und ab,
der Rest fuhr mit der Bahn hinab.

Uschi: Heute stand ein Highlight auf dem Programm
„Wernigerode“ – mit der Bimmelbahn.
Der Schlossbereich war ein Genuss,
jedoch die vielen Stufen – ein Verdruss.
Bei Sonnenschein und Regen
war der Stadtbummel kein Segen.
Zur Happy-Hour waren wir wieder da,
wir haben es genossen, sonnenklar!

Rosa: Am vierten Tag tauchten wir in die Geschichte ein,
zum Rundgemälde mussten wir in Bad Frankenhausen sein.
Nach kleinem Imbiss zwischendurch,
sahen wir von weiten – so etwas wie ‚ne Burg.
Wir kamen näher und sahen dann,
den Bararossa im Kyffhäuser an.
Ein netter Gästefßhrer uns empfing,
so dass jeder an seinen Lippen hing.
Es war ein schĂśner Tag
und mancher nahm noch ein kĂźhles Bad.

Uschi: Am 5. Tag zogen wir uns warm an
und fuhren mit der Brockenbahn.
Perfekt geplant im eignen Wagen,
ließen wir uns zum Gipfel tragen.
Wind und Wolken hĂźllten ihn ein,
doch das ließ uns gelassen sein.
Wir sahen den Turm, das Museum, die Steine von Gauß,
und fuhren wieder gelassen nach Haus.

Rosa: Heute ist nun schon der 6. Tag
und die Fahrt nach Quedlinburg naht.
Die alten Häuser zum Verlieben,
doch wurden wir auf den Schlossberg getrieben.
Der Dom zog uns in seinen Bann,
aus dem man sich nur mĂźhsam lĂśsen kann.
Kaffee und Kuchen winkten schon,
jedoch mussten wir etwas anderes tun.
Die „Rosstrappe“ mussten wir erst erklimmen,
bevor die Kaffeetassen konnten klingen.

Uschi: Am 7. Tage, da sollst Du ruhn
und keine großen Dinge tun!
So schliefen wir recht lang
und fingen mit unserem Ausflug erst um 11 Uhr an.
Der Okerstausee stand auf dem Plan,
doch erst war ein Holzschnitzer dran.
Das Wasser wenig, der Kuchen viel,
die „Aqua Marina“ brachte uns sicher ans Ziel.
Bad Harzburg war zum Schluss,
ein Einkaufsbummelhochgenuss.
Doch am Ende kam ein Regenguss
und nun ist mit unserem Vortrag Schluss!

Nochmals, herzlichen Dank für Euren Einsatz zur Planung und zur Durchführung dieser wunderbaren Reise in den Harz. Nichts ist selbstverständlich – es muss getan werden.

Sollten sich jedoch „Meckerer“ unter den Teilnehmern befunden haben, dann können wir nur sagen: „Outet Euch und machts doch einfach besser!“


Stadt Goslar

Stadt Braunlage

Wurmberg-Seilbahn

Stadt Wernigerrode

Panorama-Museum Bad Frankenhausen

Harzer Schmalspurbahn

Stadt Quedlinburg
Thale
Okersee

Stadt Bad Harzburg