Wasserkuppe

Letzte Tagesfahrt der Telekom Senioren Eschborn im Jahr 2018

Der Start unserer Reise um 8:00 Uhr, mit 40 Personen an Bord, lief wie immer pünktlich ab. Bei einem kleinen Zwischenstopp wurden noch zwei Mitreisende aufgenommen, dann ging es zur AB 66 Richtung Künzell.

Von unserem Vorsitzenden Hans Herbrand, sowie dem Busfahrer Horst und seiner liebenswerten Service-Dame Karin wurden wir herzlich willkommen geheißen.

Ein Tag kann nur gut bewältigt werden, wenn ein umfangreiches Frühstück eingenommen wird. Dies konnten wir um 10:00 Uhr ausgiebig bei der Bäckerei Storch in Künzell am Frühstücksbuffet wahrnehmen.

Gestärkt und guter Dinge ging die Fahrt um 11:00 Uhr weiter zur Wasserkuppe.

Unser Reiseleiter Hans gab hierzu einige Infos:

Die Wasserkuppe ist höchster Berg Hessens, ein Basaltrücken in der Hohen Rhön, 950 m ü.M. Der Gipfel befindet sich im Gebiet Gersfeld mit Segelflugzentrum, Fliegerschule, Museum, Wetterstation. Eine ehemalige Radarstation (RADOM) ist noch zu sehen, welche heutzutage für diverse Veranstaltungen genutzt wird. Im Winter ist die Wasserkuppe auch ein beliebtes Wintersportgebiet.

Auf der Wasserkuppe gegen 12:00 Uhr angekommen, erwartete uns eine Führung im Segelflugmuseum. Ein netter Herr übernahm die hochinteressante Führung. Eine Rarität nach der anderen bekamen wir zu Gesicht. Den Vampyr, die legendäre Blaue Maus, die kuriose Raketenente, eine Vielzahl von Modellflugzeugen und Sammlung, von Modellmotoren der Dr.-Rubin-Stiftung. Das Museum beherbergt rund 60 historische Segelflugzeuge, von den ersten Gleitern bis zum Hightech-Segelflugzeug, das Weltrekorde gebrochen hat.

Der Berg ist überregional als „Wiege des Segelflugs“ seit über 100 Jahren bekannt.

Wer nach der Führung noch Lust hatte, konnte eine Besichtigung im Rhönclub Oldtimer Segelclub Wasserkuppe e.V., kurz OSC, teilnehmen. Ein Segelflugzeugbauer erklärte, wie alte Flugzeuge restauriert oder nachgebaut werden, um die Tradition der Wasserkuppe lebendig zu halten. Auch hier ein Dank für die professionelle Information in der Restaurationswerkstatt.

Bis zur Weiterfahrt konnten wir noch die herrliche Weitsicht, ein Blick bis zum Hohen Meißner, dem Rothaargebirge und Taunus genießen, oder eine Erfrischung einnehmen.

Gegen 14:00 Uhr fuhren wir nach Bad Soden-Salmünster.

Ein kleiner Bummel führte uns durch die Altstadt. Es ging an Resten historischer Stadtmauern  vorbei, die noch zu Zeiten der landadeligen Familien der Umgebung errichtet wurden. Darunter die Herren Jossa und die Herren von Hutten. Sehenswerte Fachwerkbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert, liebevoll saniert, prägen die Altstadt.

Langsam wurde es Zeit, ein Kaffeepäuschen mit leckerem Kuchen einzunehmen, denn die Zeit blieb nicht stehen und es ging um 16:30 Uhr weiter nach Büdingen.

Nach unseren wunderschönen Tageserlebnissen  kehrten wir um 17:30 Uhr im Restaurant Bleffe in Büdingen ein.

Da wir bereits am Vormittag im Bus unsere Menü-Auswahl getroffen hatten, wurde das Essen zügig serviert. Uns blieb genügend Zeit, um den Tag im Gedankenaustausch Revue passieren zu lassen.

Gesamtresonanz: „Es war wie immer ein wunderschöner, organisierter, erlebnisreicher Tag“.

Einen herzlichen Dank an unseren Vorsitzenden Hans Herbrand für die aufwändige Organisation des erlebnisreichen Tages, sowie unserem Busunternehmer Horst – er hatte wieder durch besonders schwierige Fahrkünste sein absolutes Können mit sicherer Hand – unter Beweis gestellt und seinem Service-Engel Karin, die keine durstige Kehle trocken ließ und sämtliche Wünsche befriedigte.

Leicht verspätet, gegen 20:45 Uhr, wurden wir wieder wohlbehalten am Ausgangspunkt gesund und fröhlich entlassen.

Was wir mitnahmen…. ein Tag schöner Erinnerungen! Dafür von allen Herzlichen Dank!

(I. Z-W)